(Erschienen in: Das Blättchen, Heft 21, 13. Oktober 2008)
Eduard Bernsteins Auseinandersetzung mit Rosa Luxemburg bildet eine geistreiche Lektüre, die heute so aktuell und spannend zu lesen ist wie vor gut hundert Jahren, zumal die Sozialisten der Gegenwart wohl kaum unter mehr leiden als unter Theoriedefiziten. Letztere sind offenbar eine notwendige Folge der gewaltigen gesellschaftlichen Umbrüche der letzten zwei Jahrzehnte, die alles sozialistische Gedankengut in Frage stellten und die theoretisch wohl kaum ohne ganz neue Denkansätze zu bewältigen sind.
Eduard Bernsteins Auseinandersetzung mit Rosa Luxemburg bildet eine geistreiche Lektüre, die heute so aktuell und spannend zu lesen ist wie vor gut hundert Jahren, zumal die Sozialisten der Gegenwart wohl kaum unter mehr leiden als unter Theoriedefiziten. Letztere sind offenbar eine notwendige Folge der gewaltigen gesellschaftlichen Umbrüche der letzten zwei Jahrzehnte, die alles sozialistische Gedankengut in Frage stellten und die theoretisch wohl kaum ohne ganz neue Denkansätze zu bewältigen sind.