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Montag, 8. April 2013

Etappensieg der Empirie über die Wissenschaft



Von Heerke Hummel
(Erschienen in: Das Blättchen-online, Nr.7/2013)

Wieder hat sich mit Thomas Fricke ein Star-Journalist (Deutsch-Französischer Journalistenpreis 1998, von 2002 bis 2012 Chefökonom der Financial Times Deutschland und seit 2009 auch Chefökonom der Wirtschaftsmedien von Gruner+Jahr) mit einem Buch über die Finanzkrise zu Wort gemeldet. Dessen Titel Wie viel Bank braucht der Mensch? Raus aus der verrückten Finanzwelt lässt gründliches Umdenken erwarten.

Leser, die enttäuscht sind, nachdem sie im ersten Teil (Vom Traum globalisierter Märkte  zum großen Albtraum?), kaum Neues erfahren haben, sollten das Buch an dieser Stelle auf keinen Fall aus der Hand legen. Denn nun geht es wirklich zur Sache, wird gezeigt, „warum es ohne Bankenwahn besser ginge“. Und es wird „ein Aktionsplan für den Bankenausstieg“ entwickelt. Dieser umfasst: