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Freitag, 9. November 2018

Bürgerbewegung Finanzwende - was muss man, was kann man erwarten?


Von Heerke Hummel

Die schwelende Finanzkrise hat dermaßen an Dramatik zugenommen, dass ein Bundestagsabgeordneter der „Grünen“ den mutigen Schritt unternehmen will, zum Jahresende sein Mandat niederzulegen, um als Vorstand der von ihm mitbegründeten „Bürgerinitiative Finanzwende“ zu arbeiten. Nachdem der Paukenschlag dieser Nachricht verklungen und Nachdenken angesagt ist, stellt sich die oben formulierte Frage. Zu betrachten ist, wo die Wurzeln der Krise liegen und welche Voraussetzungen gegeben sein müssten, um die Krise nachhaltig zu überwinden. Vorab nur dies: Es bedarf Änderungen im Grundgesetz!

Donnerstag, 9. November 2017

Als das Ende des Kapitalismus begann



Von Heerke Hummel



(Erschienen in: „Sozialismus“, Heft Nr. 12, Dezember 2017, Supplement „Die Oktoberrevolution 1917 und die Folgen“)


Anlässlich des hundertsten Jahrestages der russischen Großen Sozialistischen Oktoberrevolution fehlte es nicht an Versuchen, die geschichtliche Bedeutung dieses herausragenden Ereignisses zu kommentieren. Viele würdigten es als den großen Versuch russisch-bolschewistischer Sozialdemokraten, die Gesellschaftstheorie von Karl Marx und Friedrich Engels in die Praxis umzusetzen. Andere arbeiteten besonders dasjenige heraus, was in der Folge als Verbrechen des Stalinismus und Verletzung der Menschenrechte in die Geschichte einging und vermeintlich zur politischen Polarisierung der Welt führte. Und wieder andere mochten die Ironie der Geschichte im Auge gehabt haben. Denn schlussendlich seien ja alle Opfer, die der Ost-West Konflikt der Menschheit abverlangte, umsonst gewesen. Der Kapitalismus, dessen Überwindung mit der von den Bolschewiki Russlands am 7. November (nach unserem Kalender) 1917  begonnenen Revolution eingeleitet werden sollte, sei heute so mächtig und weltumspannend wie nie zuvor. Die Kommunisten Russlands und Chinas seien von selbst in den Schoß des Kapitalismus zurückgekehrt.
Ja, so oder so und auch so kann man die zehn Tage, die, wie John Heartfield schrieb, die Welt erschütterten, je nach eigener Lebenserfahrung, Bildung und Erziehung im weitesten Sinne ansehen. Hier allerdings soll gerade deutlich gemacht werden, dass und warum sowohl einerseits Jubel über den Sieg des Kapitalismus im Ost-West-Konflikt als auch andererseits Wehmut über die vermeintliche Niederlage des Realsozialismus unangebracht sind. Denn diese Wehmut wie jener Jubel verkennt wohl das Wesen dessen, was sich in den letzten hundert Jahren ereignet hat. 

Dienstag, 22. Oktober 1974

Fragen, die offen bleiben

Besprechung der Publikation sowjetischer Autoren "Internationale sozialistische Währung der Mitgliedländer des RGW", Verlag Die Wirtschaft, Berlin 1974 - Kritik der Behauptung, der transferable Rubel sei "richtiges Geld "